Gott Drucken

»Behaupte ich, dass es keinen Gott gibt, so beanspruche ich, selbst allwissend zu sein.«

Mädchen mit Händen auf den AugenSie sind Atheist? Wissen Sie eigentlich, was Sie damit behaupten? Nun ja, zunächst einmal behaupten Sie, dass es keinen Gott gibt. Aber damit behaupten Sie noch viel mehr. Sie behaupten gewissermaßen, selbst wie Gott, sprich allwissend zu sein, denn Sie, der Sie wie jeder andere sterbliche Mensch an Raum und Zeit gebunden sind, meinen Gott überall und zu allen Zeiten ausschließen zu können. Ist das nicht unlogisch?

"Ich sehe Dich nicht,
also bist Du nicht da!"

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Mal ganz ehrlich, können Sie wirklich wissen, dass es keinen Gott gibt? Schließlich gibt es doch viele Dinge, die existieren, ohne dass wir davon wissen und ohne, dass wir sie sehen können. Sie sagen vielleicht: "Ich glaube nur an das, was ich sehen kann." Ich behaupte aber, dass Sie dennoch an einige Sachen glauben, die Sie bisher nicht gesehen haben. Ich nenne nur ein Beispiel:

Sie glauben daran, dass Sie ein Gehirn besitzen, und das, obwohl vielleicht noch niemand es gesehen hat - auch Sie nicht. Warum sind Sie trotzdem von seiner Existenz überzeugt? Die einfache Antwort ist, dass es dafür Indizien gibt. Und für die Existenz eines Gottes gibt es ebenso Indizien, obwohl es in unserer jetzigen Zeit nicht möglich ist, seine Existenz etwa mit einer Art "Skalpell" oder mit wissenschaftlichen Methoden so zu beweisen, dass auch die größten Skeptiker davon überzeugt wären.

Wenn es „da draußen irgendwo" einen unsichtbaren Schöpfergott geben würde, denken Sie etwa, er wäre über Ihre Verneinung seiner Existenz erfreut? Stellen Sie sich vor, Sie wären an Gottes Stelle - wenn es ihn denn gäbe. Wären Sie nicht auch darüber verärgert und würden Sie sich nicht eventuell auch vor den Menschen, die Sie so hartnäckig verleugnen, verbergen? Was haben Sie zu verlieren - außer Ihren Stolz - wenn Sie sich darüber Gedanken machen, ob es einen Gott geben könnte?

Gestatten Sie uns bitte, einen Satz aus der Bibel zu zitieren: Ohne Glauben aber ist es unmöglich, (ihm) wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muss glauben, dass er ist und denen, die ihn suchen, ein Belohner sein wird. (Hebr. 11,6)

Nach dieser Aussage ist Glaube notwendig, um Gott zu gefallen und ihm überhaupt nahen zu können. Es geht also um seine Existenz („dass er ist“) und um seine Gerechtigkeit („dass er ... ein Belohner sein wird“).

Welches sind wohl im Allgemeinen die zwei Hauptbereiche des Angriffs gegen Gott? Sind es nicht erstens seine Existenz und zweitens seine Gerechtigkeit? Haben nicht auch Sie schon gesagt: „Wenn es einen Gott gibt, warum lässt er diese Ungerechtigkeit in der Welt zu?" So denkt der ungläubige Mensch: Ist Gott allmächtig, dann ist er nicht gut. Ist er aber gut, dann kann er nicht allmächtig sein, sonst würde er doch die Ungerechtigkeit in der Welt verhindern.

Dabei hat man aber die Möglichkeit außer Acht gelassen, dass ein gütiger Gott langmütig und geduldig sein könnte! Und ein gerechter Gott könnte zulassen, dass Menschen den Lohn und den Kummer ihrer Verfehlungen (die Bibel nennt es Sünde) erfahren, bevor er sie zu der von ihm vorgesehenen Zeit zur Rechenschaft zieht.

Also, könnte Gott nun doch existieren? Es spricht vieles dafür, wenn man ihn nicht von vorn herein aus philosophischen Überlegungen heraus verleugnet.1 Ich habe hier nicht versucht, die Indizien seiner Existenz zu erläutern. Das haben viele schon sehr kompetent und ausführlich getan. Es soll vielmehr ein Appell sein, der sich an Sie als einen Menschen richtet, der einen Sinn für Fairness und Gerechtigkeit hat.

Im Zweifelsfalle entscheidet man immer zu Gunsten des Angeklagten. In diesem Fall ist der Angeklagte Gott. Wir wünschen uns, Sie würden ihn zumindest erst einmal anhören, bevor Sie ihn verurteilen. Haben Sie sich schon mit dem Buch auseinander gesetzt, das (so sagt er es selbst und viele Menschen glauben dies) von ihm geschrieben wurde? Wir kennen viele Menschen, die dies getan haben und sich davon überzeugen ließen.2 Wenn es von vorn bis hinten nicht stimmt, was dort drinsteht, haben Sie, wie gesagt, nichts zu verlieren. Wenn es aber stimmt, was in der Bibel steht, dann haben Sie eine ganze Menge zu verlieren, wenn Sie es nicht lesen, und noch viel mehr zu gewinnen, wenn Sie es lesen und annehmen.

(Bradley McKenzie, Pastor der Bibelgemeinde)

1Siehe das Buch "Am Anfang war die Information" von Professor Dr. Werner Gitt, oder, wenn es Ihnen lieber ist, ein Buch aus einer nicht-christlichen Perspektive zu lesen, das Buch "Darwins Black Box. Biochemische Einwände gegen die Evolutionstheorie" von Michael J. Behe.

2Als Beispiele von Menschen, die ursprünglich die Bibel widerlegen wollten und stattdessen durch die Beschäftigung damit zum Glauben an Gott und an die Wahrheit der Bibel gekommen sind, wären unter vielen anderen zu nennen:

  • der Rechtsanwalt und Autor von "Ben Hur", Lewis "Lew" Wallace,
  • der Leiter der Kriminaluntersuchungskommission beim Scotland Yard und zum Ritter geschlagene Sir Robert Anderson,
  • der irische Literaturwissenschaftler und Autor von "Die Chroniken von Narnia" C.S. Lewis und
  • Joslin "Josh" McDowell

Letzterer wollte als Agnostiker und Student eine Arbeit schreiben, in der das Beweismaterial für den christlichen Glauben widerlegt werden sollte. Jedoch ist er Christ geworden, nachdem er Beweise für den Glauben und nicht dagegen entdeckte. Sein Buch "Die Bibel im Test" (er hat insgesamt 77 Bücher geschrieben), ist sehr zu empfehlen. Das Taschenbuch "Wer ist dieser Mensch?" setzt sich außerdem mit der historischen Person Jesu auseinander. Jeder Mensch sollte sich mit all diesen Beweisen selbst beschäftigen, wie es diese genannten Menschen (und viele andere) getan haben. Das ist man Gott, aber auch sich selbst schuldig.

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