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Lieber Leser,
vielleicht sind Sie Atheist, und als solcher behaupten Sie, dass es keinen Gott gibt. Können Sie wirklich wissen, dass es keinen Gott gibt? Mit Sicherheit gibt es viele Dinge, die existieren,
ohne dass wir davon wissen.
Wenn es aber „da draußen irgendwo" einen unsichtbaren Schöpfergott geben würde, denken Sie etwa, dass er über Ihre Verneinung seiner Existenz erfreut wäre? Meinen Sie,
er wäre trotzdem dazu bereit, Ihnen weitere Informationen über seine Existenz mitzuteilen? Wäre es nicht denkbar, dass er über Sie verärgert ist und sich vor Ihnen verbirgt,
damit Sie nicht zu ihm kommen können?
Erlauben Sie uns bitte, einen Satz aus der Bibel zu zitieren: „Ohne Glauben aber ist es unmöglich, (ihm) wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muss glauben, dass er ist und denen, die ihn
suchen, ein Belohner sein wird.“ (Hebr.11,6)
Nach dieser Aussage ist Glaube notwendig, um Gott zu gefallen und um ihm überhaupt nahen zu können. Es geht also um seine Existenz („dass er ist“) und um seine
Gerechtigkeit („dass er ... ein Belohner sein wird“).
Welches sind Ihrer Meinung nach die zwei Hauptbereiche des Angriffs gegen Gott? Sind es nicht erstens seine Existenz und zweitens seine Gerechtigkeit? Haben nicht auch Sie schon gesagt: „Wenn
es Gott gibt, warum lässt er diese Ungerechtigkeit in der Welt zu?" So denkt der Mensch: Ist Gott allmächtig, dann ist er nicht gut. Ist er aber gut, dann kann er nicht allmächtig
sein, sonst würde er doch die Ungerechtigkeit in der Welt verhindern.
Dabei hat man aber die Möglichkeit außer Acht gelassen, dass ein gütiger Gott langmütig und geduldig sein könnte! Und ein gerechter Gott könnte zulassen, dass Menschen
den Lohn und den Kummer ihrer Übertretung erfahren, bevor er sie zu seiner Zeit zur Rechenschaft zieht.
Könnte Gott nun existieren? Es spricht vieles dafür. Im Zweifelsfalle entscheidet man immer zu Gunsten des Angeklagten. In diesem Fall ist der Angeklagte Gott. Wir wünschen uns, Sie
würden sich für ihn entscheiden.
(B.K.M., Pastor der Bibelgemeinde)
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