Das Wort für Samstag, 19. Mai 2012

Ich will warten auf den Herrn, der sein Angesicht verbirgt vor dem Haus Jakobs, und will auf ihn hoffen.

Jesaja 8,17

Nur auf Gott wartet still meine Seele; von ihm kommt meine Rettung.

Psalm 62,2

 

Nächste Termine

So Mai 20, 2012 @10:00Gottesdienst
Mi Mai 23, 2012 @19:00Bibelstunde
So Mai 27, 2012 @10:00Gottesdienst
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Internet-Ratgeber
Wichtige Anmerkung

Wegen seiner Fähigkeit, jegliche nur denkbare Arten von Informationen oder Dienstleistungen blitzschnell zu liefern, wächst das Internet außerordentlich schnell. Auch Geschwister unserer Gemeinde gebrauchen regelmäßig das "World Wide Web", nicht zuletzt auch aus beruflichen Gründen. Viele Webseiten dienen dem Zweck, Gott durch die Verbreitung Seines Wortes und die Erbauung der Gläubigen zu verherrlichen. E-Mail, die elektronische Post, ist besonders für Missionare in fremden Ländern zu einem wichtigen Werkzeug der Kommunikation geworden.

Leider ist das Netz auch eine der größten moralischen Fallen, mit denen sich der Christ heutzutage auseinandersetzen muss. Sogar die Regierungen erkennen die Gefahren des Internets für Kinder, doch auch für Erwachsene stellen viele Webseiten eine erhebliche Gefahr dar. Mehr zu diesem Thema finden Sie in dem Buch "Die finstere Seite des Internets". Englischsprachige Leser können sich auch auf der Webseite Christians in Cyberspace informieren.

Trotz der Gefahren ist sich die Leitung der Bibelgemeinde Mageburg einig, dass das Netz oft nicht gemieden werden kann und deshalb der Umgang damit sehr sorgfältig überwacht werden muss. Um einen aufmerksamen und möglichst sicheren Gebrauch des Internets zu gewährleisten, empfiehlt die Leitung der Bibelgemeinde folgende Richtlinien:

Unsere Beweggründe für diese Bedenken und Maßnahmen:

1. Der Wunsch, unsere Gemeinde vor moralischer Gefahr und unnötigem Ausgesetztsein mit dem Bösen zu bewahren:

Ein reiner und unbefleckter Gottesdienst vor Gott und dem Vater ist dieser: ... sich selbst von der Welt unbefleckt zu erhalten. (Jakobus 1,27)

2. Der Wunsch, unser Zeugnis zu bewahren:

Denn der Aufseher muß untadelig sein ... (Titus 1,7)

3. Der Wunsch, eine durchführbare und praktikable Richtlinie zu haben, die auch für die Geschwister anwendbar ist, die hinsichtlich der Computer- und Internet-Techniken nicht so bewandert sind.

4. Der Wunsch, eine flexible Richtlinie zu haben, die sich an die legitimen und unterschiedlichen Bedürfnisse der Internetnutzer anpasst.

Zusammenfassung der Richtlinie

Internetnutzung zuhause

  • E-Mail - Die einfachste und beste Vorgehensweise ist es, E-Mails, die als unangebracht oder verdächtig erkannt werden, gar nicht erst zu öffnen, sondern sofort zu löschen. Oft liefert schon der Inhalt der Betreffzeile einen Hinweis auf derartige unerwünschte Nachrichten. Besondere Vorsicht immer auch bei E-Mails von unbekannten Absendern!
  • Internet-Surfen - Wir empfehlen, stets ein geeignetes Filterprogramm für den Webbrowser zu verwenden.
  • Chat Rooms und Foren - Wir sind der Ansicht, dass es keine zwingenden Gründe gibt, sich an sogenannten Chat Rooms, also der Kommunikation mit völlig unbekannten Personen, beteiligen zu müssen. Dies bezieht sich nicht auf private interaktive Dienste, bei denen sich die Beteiligten auf Teilnehmer beschränken, die sie selbst persönlich kennen. Bei Diskussions-Foren im Internet sollte man sich prüfen, welche Motive hinter der Beteiligung an einer solchen Plattform stehen. Foren, in denen es um rein fachliche und nicht um sehr persönliche, private Dinge geht, sind im allgemeinen unbedenklich, oft sogar hilfreich. So mancher mußte allerdings schon die Erfahrung machen, dass die Diskussionen in solchen Foren oft sehr zeitverschlingend und fruchtlos sind. Es besteht deshalb die Gefahr, die kostbare Zeit nicht auszukaufen, sondern zu verschwenden.
  • Offenheit - Rechner mit Internetanschluss sollten sich in einem Raum befinden, der für die anderen Mitglieder der Familie frei zugänglich ist. Wir raten davon ab, das Internet allein, also ohne die Anwesenheit anderer Familienmitglieder, zuhause zu nutzen.
  • Passwörter - Wenn die Funktion eines Internet-Filterprogramms mit Hilfe eines Passwortes aufgehoben werden kann, ist es ratsam, ein geteiltes Passwort zu verwenden. Das bedeutet, dass z.B. jeder der beiden Ehepartner jeweils nur die eine Hälfte des Passworts kennt, so dass das Filterprogramm bei Bedarf nur gemeinsam "entriegelt" werden kann.

Internetnutzung am Arbeitsplatz oder im Geschäft

Viele Firmen stellen Internetfilter zur Verfügung oder überwachen die Internetnutzung ihrer Mitarbeiter durch geeignete Software. Wenn Ihre Firma so etwas nicht einsetzt, könnten Sie dies vielleicht dort anregen. Wird solche Technik in Ihrer Firma eingesetzt oder angeboten, dann sollten Sie davon Gebrauch machen. Hat Ihre Firma etwas derartiges nicht, könnten Sie dort um Erlaubnis bitten, einen solchen Filter auf Ihrem Computer installieren und nutzen zu dürften. Wenn Ihre Firma solche Schutzmaßnahmen weder selbst anbietet noch deren Einsatz erlaubt, z.B. weil Ihre Tätigkeit einen nicht gefilterten Zugang zum Netz unbedingt erfordert, dann glauben wir, dass es nicht sehr weise ist, allein und hinter geschlossenen Türen ins Internet zu gehen.

Aus rechtlichen, aber auch aus moralischen Gründen setzen viele Unternehmen, die ihren Angestellten für ihre Arbeit einen Internetzugang bereitstellen, die genannten Filter- und Überwachungsprogramme ein. Kein Arbeitgeber hat ein Interesse daran, dass seine Angestellten ihre Arbeitszeit und die Betriebsmittel dafür einsetzen, auf anstößige oder gar illegale Inhalte im Internet zuzugreifen. Wenn dies weltlichen Einrichtungen und Organisationen klar ist, dürfen wir Christen dann weniger achtsam sein?



   
 
 
 
 
 
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