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Seite 1 von 2 Wegen seiner Fähigkeit, jegliche nur denkbare Arten von Informationen oder Dienstleistungen blitzschnell zu liefern, wächst das Internet außerordentlich schnell. Auch Geschwister unserer Gemeinde gebrauchen regelmäßig das "World Wide Web", nicht zuletzt auch aus beruflichen Gründen. Viele Webseiten dienen dem Zweck, Gott durch die Verbreitung Seines Wortes und die Erbauung der Gläubigen zu verherrlichen. E-Mail, die elektronische Post, ist besonders für Missionare in fremden Ländern zu einem wichtigen Werkzeug der Kommunikation geworden. Leider ist das Netz auch eine der größten moralischen Fallen, mit denen sich der Christ heutzutage auseinandersetzen muss. Sogar die Regierungen erkennen die Gefahren des Internets für Kinder, doch auch für Erwachsene stellen viele Webseiten eine erhebliche Gefahr dar. Mehr zu diesem Thema finden Sie in dem Buch "Die finstere Seite des Internets". Englischsprachige Leser können sich auch auf der Webseite Christians in Cyberspace informieren. Trotz der Gefahren ist sich die Leitung der Bibelgemeinde Mageburg einig, dass das Netz oft nicht gemieden werden kann und deshalb der Umgang damit sehr sorgfältig überwacht werden muss. Um einen aufmerksamen und möglichst sicheren Gebrauch des Internets zu gewährleisten, empfiehlt die Leitung der Bibelgemeinde folgende Richtlinien: Unsere Beweggründe für diese Bedenken und Maßnahmen:1. Der Wunsch, unsere Gemeinde vor moralischer Gefahr und unnötigem Ausgesetztsein mit dem Bösen zu bewahren: Ein reiner und unbefleckter Gottesdienst vor Gott und dem Vater ist dieser: ... sich selbst von der Welt unbefleckt zu erhalten. (Jakobus 1,27) 2. Der Wunsch, unser Zeugnis zu bewahren: Denn der Aufseher muß untadelig sein ... (Titus 1,7) 3. Der Wunsch, eine durchführbare und praktikable Richtlinie zu haben, die auch für die Geschwister anwendbar ist, die hinsichtlich der Computer- und Internet-Techniken nicht so bewandert sind. 4. Der Wunsch, eine flexible Richtlinie zu haben, die sich an die legitimen und unterschiedlichen Bedürfnisse der Internetnutzer anpasst. Zusammenfassung der RichtlinieInternetnutzung zuhause
Internetnutzung am Arbeitsplatz oder im GeschäftViele Firmen stellen Internetfilter zur Verfügung oder überwachen die Internetnutzung ihrer Mitarbeiter durch geeignete Software. Wenn Ihre Firma so etwas nicht einsetzt, könnten Sie dies vielleicht dort anregen. Wird solche Technik in Ihrer Firma eingesetzt oder angeboten, dann sollten Sie davon Gebrauch machen. Hat Ihre Firma etwas derartiges nicht, könnten Sie dort um Erlaubnis bitten, einen solchen Filter auf Ihrem Computer installieren und nutzen zu dürften. Wenn Ihre Firma solche Schutzmaßnahmen weder selbst anbietet noch deren Einsatz erlaubt, z.B. weil Ihre Tätigkeit einen nicht gefilterten Zugang zum Netz unbedingt erfordert, dann glauben wir, dass es nicht sehr weise ist, allein und hinter geschlossenen Türen ins Internet zu gehen. Aus rechtlichen, aber auch aus moralischen Gründen setzen viele Unternehmen, die ihren Angestellten für ihre Arbeit einen Internetzugang bereitstellen, die genannten Filter- und Überwachungsprogramme ein. Kein Arbeitgeber hat ein Interesse daran, dass seine Angestellten ihre Arbeitszeit und die Betriebsmittel dafür einsetzen, auf anstößige oder gar illegale Inhalte im Internet zuzugreifen. Wenn dies weltlichen Einrichtungen und Organisationen klar ist, dürfen wir Christen dann weniger achtsam sein? |
